So ein total versauter Tag…
…beginnt morgens unter der Dusche. Mann geht halb benommen unter Selbige, während der zweite Tageslebensspender brüht, zieht den Hebel der Einhebel-Mischabatterie hoch, natürlich auf kalt, weil man sich ja wie gewöhnlich an Duschtemperatur heranarbeiten will und hat den Hebel abgebrochen in der Hand. Wiederbelebung erfolglos. Klasse. Was da heisst, kalt zu duschen, alleine wegen der zu waschenden Haarpracht für die Arbeit. Dann muss man unterkühlt noch die Hauptventile für die Wohnung suchen, weil die hat man ja in 3 Jahren noch nie gebraucht und die Dusche läuft und läuft und läuft…
Also muss eine neue Mischbatterie her. Und ich zur Arbeit, aber zuerst abbauen. Ich gehöre zu den Männern, die nicht mit ihrem Werkzeugvorrat die Queen Mary warten könnten: ALLEINE. Also woher einen Schlüssel nehmen, der groß genug ist, die Schrauben zu lösen, wenn man keine Wasserpumpenzange hat. Also dann den Boden duchsucht. Danke Papa! Das Erbstück in der alten Werkzeugkiste von Dir, wo noch der Reichsadler drauf ist, hat mich gerettet! (Merken: An eine Mischbatterie passt ein 28er oder 30er Maulschlüssel!)
Das Ding dann abgebaut, eingepackt und ab zur Arbeit. In der Mittagspause schnell zum Baumarkt. Ich nehme die Mischbatterie aus dem Auto, und sehe sie mal von unten. Dazu sei erwähnt, ich bin recht groß und ich putze nie auf den Knien. Sie ist von unten, wie ich erschreckt feststellte, durchaus ein wenig gelb verkalkt und so getrocknet im Tageslicht sah das schon ein bisschen siffig aus *schäm*.
Aber ich musste das Ding mit in den Baumarkt nehmen, weil was weiß ich von Anschlüssen und Maßen. Ich gehe also im Baumarkt kurz zur Kasse und frage, ob ich das Teil irgendwie anmelden muss. Die Tante sieht auf meine Mischbatterie und stellt fest: „Nunja, normalerweise haben wir an der Info dafür Aufkleber, aber ich danke bei diesem Teil können wir das auch so unterscheiden!“. Man merkt ihr am Ton und Gesichtsausdruck deutlich das Innere: „Du Sau, duscht Du überhaupt, da würde ich nichtmal meinen Garten mit sprenkeln“ an. Ich übergehe das mit einem lieblichen „Dankeschön!“.
Ich gehe dann zu den Mischbatterien und stelle fest, dass alles was Einmischer angeht, entweder blattgoldbeschichtet, anders lässt sich der Preis nicht erklären, oder für Puppenhäuser ist. Also hab ich jetzt wieder eine Mischbatterie mit zwei Drehknöpfen. Denn nur da gab es etwas, was ich Preis/leistungsmäßig akzeptabel fand. Bei der nachgeholten warmen Dusche am abend war dann auch kein Unterschied im Komfort festzustellen…
Ihr Frauen!
Ihr seid so viel:
- intelligenter
- aufnahmefähiger
- multitaskingfähiger
- hübscher
- sozialer
als wir einfachen, schwanzgesteuerten, brüste- und hinternfixierten Kerle!
Ihr habt jetzt sogar euren eigenen BROWSER (Link zu Tagesanzeiger.ch)!
Und ich armer Idiot habe für einen Frauenbrowser immer eine Internetseite gehalten, deren URL irgendwas mit ficken, Titten oder Schlampen beinhaltet und auf welchenr einen sekundäre weibliche Geschlechtsmerkmale in HD anspringen! Eine Vorstellungswelt geht zu Grunde!
Gekündigte Freundschaft – hartes Stück Brot.
Mir ist gestern seit langem (grübel - oder zum ersten Mal?) die Freundschaft gekündigt worden. Aussage war, auf meine erneute Frage, sich mal wieder zu sehen: „Will eigentlich habe ich kein Interesse daran, dass wir uns mal wieder treffen. Dich zu sehen bedeutet für mich, mich hinterher Scheiße zu fühlen. Du forderst zuviel und bist nicht bereit etwas zu geben.“
Da ich mich durchaus nicht so sehe, sondern eigentlich versuche bei Freunden beständig und verbindlich zu sein, habe ich das so natürlich nicht akzeptiert und bat um gewisse Präzisierung, auch wenn zwischen einem Wiedersehen schonmal ein wenig Zeit liegen kann. Als Antwort kam dann: „Wenn ich mich mit Jemandem abgebe, habe ich keinen Bock, dass der mir ständig sagt, wie scheiße ich mich benehme und mein Leben ständig durch die Zyniker-Brille begafft.“
Darauf gibt es wenig zu sagen denke ich. Ich sehe es nunmal auch als Aufgabe eines Freundes, nicht nur tröstend das Liedchen „das wird schon, haben Dich doch alle lieb“ zu trällern, sondern auch mal die Eckpunkte von Problemen anzureißen, die man sieht. Natürlich alles in entsprechender und angemessener Form, sowie nicht fortdauernd.
Nunja ich halte es wohl eher mit François de La Rochefoucauld:
„Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen.“
Mein ehemaliger Freund wohl eher mit Oliver Wendell Holmes:
„Freundschaft erlaubt einem nicht automatisch, dem anderen unangenehme Dinge zu sagen. Je näher man einem Menschen ist, desto wichtiger werden Taktgefühl und Höflichkeit.“
Aber ich denke, ich werde versuchen in Zukunft noch ein wenig Samuel Johnson hinzu zu nehmen:
„Freundschaften sind wie alte Dächer, man muss sie ständig reparieren, damit sie halten.“
Trotzdem. Es ist ein Verlust – aber Wege ändern sich nunmal.
Briegs Verhältnis zu Frauen
Ich kenne Brieg ja nun sehr sehr lange. Ich konnte seinen Fall von einem charmanten Partner für Frauen zu dem Ding von heute über die Jahre beochbachten. Nennen wir es die Graduierung und Degradierung von „anbetungswürdig“ zu „geiles Achterstück“. Endlich sind mir Bildbeweise in die Hand gefallen, wie das passiert sein muss, so oder so ähnlich:
Brieg es ist nicht immer so. Es gibt auch noch Andere da draussen!

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