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Archiv für März 2008

Free Tibet!

März 26, 2008 Will Kommentieren

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Kategorien:Tagewerk

Die Welt zu Gast bei Mördern

März 18, 2008 Will 3 Kommentare

Hm. Ich hielt die Vergabe der olympischen Spiele an China ja ähnlich der Vergabe 1936 an das Dritte Reich für einen Fehler. Mit Diktaturen sollte man nicht kokettieren. Natürlich ist das bei China anders, bedenkt man wie die das Land hofiert wird, aus besonders herausragenden Gründen:
+ größter Wachstumsmarkt weltweit
+ potentieller Kundenmarkt von 1 Milliarde plus Käufer
+ Billiglohnland
+ kaum staatliche Regelungen in Bezug auf Arbeitsschutz oder Zeiten
das man hier auch davon sprechen kann:
- Folter ist an der Tagesordnung
- Strafen entsprechen nicht dem Vergehen
- Willkürliche Hinrichtungen
- Künstliche Verarmung großer Bevölkerungsteile
laasen wir mal außen vor.

Das aktuelle Wirtschaftsführungsetagen keinen Hang zu Moral oder Ethik haben, ist ja nun mittlerweile bekannt. Politiker, im besten Fall als Lobbyisten für ihr Land und im realistischen Fall als Lobbyisten für eine gewisse Wirtschaftsgruppe folgen dieser Argumentation natürlich willig.

Wenn ein Sportler gut ist, kann er vermutlich zweimal mit Chancen an den olympischen Spielen teilnehmen. Der Weg zur Olympiateilnahme ist sicher ein schwerer. Die Entbehrungen die ein Sportler bis dahin durchleidet, verbunden mit einem hohen Anteil Narzismus, benötigt schon einen exorbitanten Aufwand an Moral, um eine Teilnahme abzusagen. Neben natürlich den wirtschaftlichen Interessen, im Rahmen des Sponsoring, die auf den Sportler und seine Entscheidungen drücken.

Also werden alle die olympischen Spiele schönlächeln. Sie werden die Männer und Schreibtischtäter hofieren, ihnen den Bart kraulen, die in diesen Tagen den Tod dutzender Tibeter zu verantworten haben und massiv die Grundrechte sehr vieler Menschen in Tibet jetzt gerade brechen.

Ich werde mich auf meine kleinen Proteste zurückziehen: Ich werde die olympischen Spiele nicht in der Berichterstattung verfolgen. Sportler und Firmen/Produkte, welche mit Olympia werben, werden nicht mehr gekauft bzw. aus der Sympathieliste gestrichen.

Kategorien:Tagewerk

Ohne Kommentar

März 11, 2008 Will 1 Kommentar

Premier John Howard, Australien, ín seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008:

Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der
Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien
zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale
sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten.
Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen
australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche
Aktivitäten zum Ausspionieren der
Moscheen in seinem Land zu unterstützen.

Wörtlich sagte er:

„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN
SICH ANPASSEN“. Akzeptieren sie es, oder
verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese
Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie
einige Individuen oder deren Land beleidigt.
Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren
wir einen zunehmenden Patriotismus bei der
Mehrheit der Australier.
Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten
gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und
Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die
alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.
Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht
Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch,
Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen.
Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft
werden wollt …. lernt unsere Sprache!
Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht
einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter
Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein –
es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und
Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese
Nation gegründet, und dies ist ganz klar
dokumentiert.
Und es ist sicherlich angemessen, dies an den
Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen.
Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor
einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat
zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur.
Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren,
und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir
verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert,
und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt.
Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und
UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede
Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns
zu genießen und zu teilen.
Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht,
unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben
verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet,
unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch
einen weiteren Vorteil unserer großartigen
australischen Demokratie und Gesellschaft zu
nutzen:
DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN!
Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir
haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr
habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das
Land, das euch akzeptiert hat.“

Kategorien:Tagewerk

Physikkurs in Dänemark

März 5, 2008 Will Kommentieren

Wir haben uns entschlossen in diesem Jahr wieder in Dänemark:

Es bieten sich tolle Gelegenheiten für Selbstportraits:

Dazu mein absoluter Fabel fürs Drachen-Fliegen:


Was man allerdings bedenken sollte, vor allem wenn man sich eine neue zwei Meter Lenkmatte kauft ist, dass es an der See zu dieser Jahreszeit auch plötzlich mal Böen geben kann. Wie diese, die mich dann glatt vom Boden gehoben hat, was natürlich die Leine mit 75kg Zugkraft nie und nimmer halten konnte:


Nun das Ende vom Lied war, dass der Kopf in den Sand auf ein paar Steine schlug, eine der Leinen riss, und es keine Stelle an meinem Körper gab, die nicht irgendwie Sand abbekommen hatte. Aber genial wars schon, das kurze Fliegen :) Nur gut, dass Holly immer mit der Kamera drauf hält ;)

Als ich dann, als wir wieder im Haus waren auch noch in den Whirlpool fiel, denn die Stufen können ja glatt sein an so einem 7-Personen-Whirlpool, bin ich hinterher ins Bett. Nicht mein Tag, denke ich…

Kategorien:Tagewerk

Feindlicher Akt

März 4, 2008 Will 1 Kommentar

Hmmm…ich bin ja ein Mensch der versucht nach dem Prinzip zu leben, von Anderen nicht zu erwarten, was er selbst nicht einhalten kann oder einzuhalten bereit ist. Diesem Prinzip zu folgen ist natürlich nicht immer leicht.
Warum ich jetzt darauf komme? Nunja ich hatte ja nun jüngst Geburtstag. Es war wieder interessant zu sehen, wer sich meldet und wer nicht. Besonders wenn es Leute sind, von denen man es am wenigsten erwartet hätte. Natürlich darf man keine Glückwünsche erwarten, dies wäre in besonderem Maße ein Ausdruck von Narzismus. Ich verdrücke mich ja auch immer zu diesme Tage von Zuhause, da ich ja keinen besonderen Wert auf meinen Geburtstag lege.
Wie passen diese Aussagen zusammen? Schwer zu erklären. Ich bin weder beleidigt noch enttäuscht, denn wie ich ja immer feststelle, ist mein Geburtstag eigentlich nichts weiter als ein Tag, der mich mathematisch dichter an meinen Tod heranführt. Aber dennoch ist es schön, wenn man an einem solchen Tag merkt, wenn an Einen gedacht wird.
Also danke ich Allen, die an mich gedacht haben. Diejenigen die es vergessen haben, fallen dann unter den alten Grundsatz: Einmal ist ein Versehen, zweimal ist Koinzidenz, dreimal ist ein feindlicher Akt.
Verdammt, ich habe es offensichtlich noch nicht geschafft, meine Weltsicht komplett mit Zynismus zu unterfüttern. Aber ich arbeite daran, versprochen.

Kategorien:Tagewerk