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Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.

Archive for the ‘Dit un Dat’ Category

Fejd – Yggdrasil

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Hm. Nette Band, über welche ich da gestolpert bin: Fejd.

Besonders gefällt mir der Song: Fejd – Yggdrasil. (Link zu der MP3 direkt auf dem Webspace der Band). Übersetzungen ins Englische gibt es auf er Homepage der Band…

Written by Will

Januar 15, 2009 um 18:16

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Geburtstagskarte

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Ich hatte heute eine Geburtstagskarte im Briefkasten:

Wie Einige aus der aufmerksamen Leserschaft wissen, habe ich irgendwo zwischen Monat zwei und drei des Jahres Geburtstag und feiere den ja nun seit Jahren nicht mehr, denn ein weiterer mathematischer Meilenstein  an meinem Todesdatum muss ja nun nicht gefeiert werden. Es ist auch kein Fehler der deutschen Post (obwohl ich ihr das zutrauen würde).
Nein, die Karte ist von einer Freundin, die grad im Doktorandum steckt, und daher vermutlich zwischen Schlafen und Arbeiten was bei 30 Minuten täglich an Freizeit hat. Da bin ich doch stolz, dass sie noch irgendann an mich gedacht hat und die karte noch eingeworfen hat (keine Ironie!).
DARAN könnte ich mich gewöhnen, so über das Jahr verteilte Geburstagskarten. Finde ich geil. Es nimmt das Gefühl, schlagartig auf Stichtag älter zu werden. Danke Dir!

Written by Will

Oktober 18, 2008 um 19:48

Für Augustine: Fear a´Bhata

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Ich denke noch immer an sie, wenn ich dieses Lied höre:

Fear a’Bhata (English) (Quelle: numachi.com)

I climb the mountain and scan the ocean
For thee, my boatman, with fond devotion
When shall I see thee? today? tomorrow?
Oh! do not leave me in lonely sorrow.

cho: O, my boatman, na horo aila,
     May joy await thee where'er thou sailest.

Broken-hearted, I droop and languish,
And frequent tears show mg bosom's anguish;
Shall I expect thee tonight to cheer me?
Or close the door, sighing, sad and weary.

From passing boatmen I'd fain discover
If they have heard of or seen my lover;
They never tell me - I'm only chided,
And told my heart has been sore misguided

My lover promised to bring his lady
A silken gown and a tartan plaidie,
A ring of gold which would show his semblance
But, ah! I fear me for his remembrance.

That thou'rt a rover my friends have told me,
But not the less to my heart I hold thee;
And every night in my dream I see thee,
And still at dawn will the visions flee me.

I may not hide it - my heart's devotion
Is not a season's brief emotion;
Thy love in childhood began to seize me
And ne'er shall fade until death release me.

My friends oft tell me that I must sever
All thoughts of thee from my heart forever;
Their words are idle - my passions, swelling,
Untamed as ocean, can brook no quelling.

My heart is weary with ceaseless wailing,
Like wounded swan when her strength is failing
Her notes of anguish the lake awaken,
By all her comrades at last forsaken.

Written by Will

Oktober 8, 2008 um 11:00

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Vier Minuten Auszeit

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Oft kopiert, nie erreicht. Augen zu, Volume up, durchatmen.

“Die Callas”

Written by Will

August 13, 2008 um 19:08

Veröffentlicht in Dit un Dat, Schiffsmeldungen

Alles, nur nicht die Deutsche Post!

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Nunja, die Post verkleinert sich. Die meisten Filialen sollen ausgegliedert werden. Wer auf dem Lande lebt kennt das schon, da zieht die Post-Filiale in irgendeinen Metzgerladen und neben Wurst und Speck gibt es dann, wenn man zu den Postbankkunden gehört, Finanzdienstleistungen dazu. Inklusive dem Getuschel des Metzgers über den eigenen finanziellen Status.
Bei mir im Ort ist das auch so ähnlich. Grandios finde ich die Öffnungszeiten: 9.00 Uhr bis 18:00. Wehe einer der Nachbarn hat dann mal ein Paket nicht angenommen und man hat die “Benachrichtigungskarte” im Briefkasten. Diese Öffnungszeiten sind für Menschen die Arbeiten gehen, und dann vielleicht auch noch nicht am Wohnort arbeiten, sondern 45-60 Minuten eine Strecke fahren, so wie ich, nicht realistisch. Hätte ich feste Anfangszeiten ginge das schon gar nicht. So kann ich dann häufig gegen 9:00 da mal hinfahren und meine Lieferung rausholen. Bis auf heute. Da war ein Schild in der Tür “Ferienzeiten, Öffnungszeiten von 9:30 – 12:00 und 14:00 bis 18:00″. Bitte? Wer soll das schaffen, bis auf Arbeitslose, Haufrauen, Rentner und Schichtarbeiter, und dann auch nur wenn sie keine Tagschicht haben.
Also jux mal bei der Post/DHL angerufen, wie ich an mein Paket kommen soll. Vorschläge des sehr netten Callcenter-Agents waren:
CCA:”Lassen Sie das Paket doch an einen Ihrer Nachbarn zustellen”.
(Ich wusste das das kommt, der kennt meine Nachbarn nicht)
Will:” Das sind meine Nachbarn, die ich vom Türschild her kenne, da geh ich doch nicht fragen, ob die Zuhause bleiben um mein Paket anzunehmen”
CCA: “Holen Sie es am Samstag ab”.
(Aha auch einer der glaubt eine Arbeitswoche hört am Freitag punkt 18:00 auf)
Will: “Da arbeite ich.”
CCA: “Lassen Sie es sich in Zukunft an eine Packstation liefern.”
(Grandiose Idee, man befrage Google nach Packstation und lese die Odysseen von Menschen die versucht haben an ihr Paket zu kommen. Schlimmer als Shop in Shop Filialen, da kann man niemanden anbrüllen. Dazu löst das in Zukunft ja nicht mein Problem mit dem jetzigen Paket, also guter Versuch, zudem…)
Will: “Tolle Idee. Die nächste ist 40km von meinem Heimatort entfernt!”
(Als ob ich die Idee nicht auch schon hatte) 
CCA: “Dann sehe ich keine Möglichkeit wie sie an ihr Paket kommen”.
Will: “Das geht so ja nicht wirklich an, oder?”
CCA: “Für dieses spezielle Problem gibt es keine Lösung”
Will: “Das DHL Pakete nur 6,5 Stunden, dazu mitten am Tag abgeholt werden können, halten Sie für ein nur mich betreffendes spezielles Problem?”
CCA: “NUnja…”
Will: “Was ist mit umleiten eines Pakets an eine andere Adresse?”
CCA: “Machen wir ja; an die Nachbarn….”
(Aaaaaaaaaaarghhhhhhhhh!!!!)
CCA (nachschiebend): “Komplettes Umleiten machen wir nicht, weil das verbieten uns die AGBs”
(Aha, die eigenen AGBs verbieten das, und man benutzt es als Argument, warum man es nicht ermöglicht, wie bei der Konkurrenz auch? Kommt das Argument nur mir komisch vor?)

Ich lade heute abend von hier bei der Arbeit ein paar Pflastersteine ins Auto. Der Shop im Shop hat eine riesige Fensterscheibe, ich komme schon an mein Paket, irgendwie!

Bedenkt man dazu, was im Moment betrieblich an Briefen, meistens EINSCHREIBEN wohlgemerkt, verschwinden und bei der Post unauffindbar sind, oder Breifzusteller Briefe als “Unzustellbar” zurückgeben, von Adressen die so zu 110% existieren, ist enorm. Dazu brauchen diese Briefe dann mal locker 10 Tage zurück, wenn sie dann überhaupt zurück kommen. Wenn das so weiter geht, werden unsere wirklich enormen Porto-Kosten nicht der in den Schlund des unfähigen, trägen, inkompetenten und kundenunfreundlichen Leviathans Deutsche Post fließen. Zum Glück gibt es für alles höher als Normalbrief gute Konkurrenz.

Written by Will

Juli 24, 2008 um 14:46