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Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.

Archive for the ‘religiös’ Category

Finanzkrise: Mein Depot

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Ich habe vor dem Beginn der Finanzkrise mal ein paar Aktien gekauft, um eine Bonus-Zahlung anzulegen, für die Zukunft und das Alter. Stand des Depots heute:

Depotwert aktuell               39,35  EUR 
Kaufwert                           134,15  EUR 
Gesamterfolg absolut       -94,80  EUR 
Gesamterfolg prozentual  -70,67% 

Bin ich froh, dass da grad nicht mein Geld verbrannt wird…

Written by Will

Oktober 7, 2008 um 11:04

Apropos Joyce Meyer

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Tante J. ist ja mittlerweile auf dem Wege zur Kovertierung, vom dem Glauben, dass ihr Pizza- und Dönerdealer der alleinig Wissende um die richtige Würze im Leben sei, zur feurigen Anhängerin von, lassen wir sie uns lievoll, wie hier im Norden üblich “UnsJoyce” nennen, und hat mich mit diesem Monats-Rückblick-PDF von UnsJoyce versorgt.
Bei dem rein oberflächlichen Studium dieses Traktates taten sich nur durch die Hervorhebugen mehrere Fragen auf:  “Sich nur zu wünschen, dass etwas geschieht oder sich verändert, heißt nicht automatisch,dass es auch passiert.”. Nunja, da der christliche Glaube auf der Basisverneinung von Rationalität gründet (es gibt einen allmächtigen Grund als Grundannahme), aber das ist doch ähnlich dem Kinderglauben, dass wenn man den anderen nicht sieht, man selbst nicht gesehen wird, oder?
So viele Christen wünschen sich, dass Gott wunderbare Dinge in ihrem Leben tut, aber sie geben sich zu schnell mit einem mittelmäßigen Leben zufrieden, statt sich danach auszustrecken, das bestmögliche Leben von Gott zu empfangen.” Demnach ist Christus und der Glaube an ihn reiner Heilsdienstleister? Wo ist das Buckeln, das Ora et Labora? Ich bin geschockt. Ich frage mich jetzt, wie man die Bestellung vor dem Empfangen aufgeben kann. Gehen die darum jeden Sonntag in das kalte und muffige Gebäude?
Es wird dann auch ein Video mit dem TLabel “Werden wie Jesus” vertrieben. Denkt man nun ein wenig über Jesus nach, warum sollten die meisten Menschen dann werden wollen wie JESUS? Es sei denn wir reden nicht von DEM Jesus, denn so ein Leben haben noch mittlerweile Viele: Sohn einer Patch-Work-Familie. Mutter unerwartet Schwanger, Vater eher nicht greifbar und auch keinen Unterhalt zahlend, Mutter auf Unterstützung dreier Fremder angewiesen, Ehemann sich mit dem Gegebenheiten abfindend, da eher ein unscheinbarer Typ. Nach der Ausbildung zum Zimmermann arbeitslos. Vagbundierend. Drogenkonsum und sich einer Gang anschließend. Und betrachtet man das Ende seines Lebens, nunja, ich könnte mir durchaus ANDERE geschichtliche Personen vorstellen, die ich lieber wäre. Zusammenfassen für das Leben Jesus von Nazareth hat Subway to Sally ein nettes Lied geschreiben, ich deute es zumindest so:
Ich kenne meinen Stammbaum,
Er reicht ins erste Glied.
Dort gab es meine Mutter,
Die von dem Vater schwieg.

Sie kam nach Haus mit Fremden,
Dann war ich fremd daheim.
Ich fühlte mich verraten,
So unwert und allein.

Als Bastardsohn geboren,
Brauch ich kein Horoskop.
Es steht nicht in den Sternen,
Wer mich ins Unglück zog.

Wo euch Gestirne leuchten,
Sind meine längst verglüht.
Ich fühl mein nacktes Leben
Als sei es schon verblüht.

Meine Heimat ging verloren,
Ihre Seen, ihre Auen,
Wird mein Auge niemals schauen,
So steht es, in meinem Blut !

Written by Will

August 28, 2008 um 15:13

Veröffentlicht in Schiffsmeldungen, religiös

Joyce Meyer und Bibel.TV

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Ich besitze ja keinen Fernseher (mehr) und bin deswegen ein wenig ablandig, was das momentane Fernsehgeschehen angeht. Nun habe ich bei Bekannten mal ins Bibel-TV zappen dürfen. Hier habe ich wohl das Heils-Flagschiff der USA Joyce Meyer sehen dürfen. Eine energische Frau in ihren 60ern.
Generelles Thema war wohl das richtige und glückliche Leben als Christ(in). Neben jeder Menge religiösem Dogma, dass ich nicht einzuschätzen weiß, fand ich doch folgendes herausragend:
Mami & Papi, oder ein paar Generationen davor sind schuld daran, dass so Einiges im eigenen Leben schief läuft. Zitiert wird eine Stelle bei Moses (habe ich vergessen) in der Gott zu Irgendwem sagt, dass die Nachkommen des Rechtgläubigen über 1000 Generationen die Liebe Gottes inne haben würde, die des Falschgläubigen aber über mehrere Generationen seinen, also Gottes, Unbill tragen müssten. Well. Religiöser Dogmatimus, aber wenn die das glauben wollen…
DANN kommt aber der “Beweis” dieser These, indem eine “wissenschftliche” Untersuchung zitiert wird, was aus den Nachkommen zweier Familien wurde. Nennen wir sie die Gutmenschen und die Bösmenschen. Definition für die Bösmenschen ist, dass der Mann von “fragwürdigem Charakter” gewesen sei und eine Frau “ähnlichen Charakters” heiratete. Bei den Gutmenschen natürlich das Gegenteil.
Nun wird heraus gestellt, dass aus der Familie der Bösmenschen 310 Vagabunden, 130 Gefängnisinsassen, 100 Alkoholiker, 90 Diebe und 90 Huren hervor gingen. Aus der Familie der Gutmenschen gingen 300 Geistliche (hier natürlich keine Kinderschänder), 100 College-Präsidenten (Schulrektoren!), 100 Rechtsanwälte (naja der Großteil der Rechtsanwälte in den USA ist ein Hort der Moral, richtig <hust>), 60 Richter (siehe die Rechtsanwälte), 60 Autoren (Was an diesen herausragend sein soll, weiß ich nicht), 30 Senatoren (Politiker in der USA? Come on!) und 1 Vize-Präsident (wird man das nicht nur wenn man einen Blutspakt mit Satan schließt?) hervor.
Und natürlich kann keiner der aufgeführten Gutmenschen-Gattungen auch gleichzeitig Alkoholiker, Dieb oder Hure sein, oder? Es ist ja nicht so, dass der derzeitige Präsident der USA offen zugibt, trockener Alkoholiker zu sein. Es ist wunderbar, wie aus dem Lebenslauf ZWEIER Familien und bestehender Koninzidenz ein Gesetz für gottes Wirken gemacht wird. Alles was ich in meinem Leben verzapfe oder scheiße läuft, ist in der falschen christlichen Einstellung meiner Vorfahren zu finden. Somit bin ich nicht schuld! Endlich ein regulärer, christlich sanktionierter Grund, Mami & Papi zu hassen.
Das ist in der Tat genialer als Feng Shui, wo man ja falsch stehende Möbel für die Irrnisse ud Hemnisse des eigenen Lebens verantwortlich macht – verfluchte Vorurteile!

Written by Will

August 26, 2008 um 11:03

Veröffentlicht in Schiffsmeldungen, religiös

Ohne Kommentar

mit einem Kommentar

Premier John Howard, Australien, ín seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008:

Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der
Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien
zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale
sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten.
Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen
australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche
Aktivitäten zum Ausspionieren der
Moscheen in seinem Land zu unterstützen.

Wörtlich sagte er:

„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN
SICH ANPASSEN“. Akzeptieren sie es, oder
verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese
Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie
einige Individuen oder deren Land beleidigt.
Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren
wir einen zunehmenden Patriotismus bei der
Mehrheit der Australier.
Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten
gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und
Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die
alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.
Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht
Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch,
Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen.
Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft
werden wollt …. lernt unsere Sprache!
Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht
einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter
Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein –
es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und
Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese
Nation gegründet, und dies ist ganz klar
dokumentiert.
Und es ist sicherlich angemessen, dies an den
Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen.
Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor
einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat
zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur.
Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren,
und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir
verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert,
und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt.
Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und
UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede
Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns
zu genießen und zu teilen.
Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht,
unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben
verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet,
unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch
einen weiteren Vorteil unserer großartigen
australischen Demokratie und Gesellschaft zu
nutzen:
DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN!
Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir
haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr
habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das
Land, das euch akzeptiert hat.“

Written by Will

März 11, 2008 um 18:34

Veröffentlicht in lebensuntauglich, religiös

Sharia als Gesetzesalternative

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Wie Druzilla zu berichten weiß, und ich möchte mich ihrer Benennung des Initiators als “Vollpfosten” anschließen, hat der Bischof von Canterbury vorgeschlagen, an englischen Gerichten für Menschen moslemischen Glaubens vor Gericht wahlweise entweder englisches Recht oder das Recht nach der Sharia zu wählen…Was für eine schwachsinnige Idee. Man kann ihm nachsagen was man will, aber ich möchte nur ungern das zurückdrehen, was Napoleon begonnen hat, mit der fast europaweiten Einführung seines “Code Civil”: einer einheitlichen Rechtsordnung mit einheitlicher Rechtsprechung. Das Jeder weiß, worauf er sich einlassen muss und kann. Ich stelle mir das grade vor, dass z.B. in Finanzangelegenheiten, wie der BoC das vorschlägt, die Sharia auch in Deutschland angewendet wird. Dann bekommt man Mahnschreiben mit folgendem Inhalt: “Sehr geehrte Herr XYZ, unsere Forderung beträgt XXX EUR. Nach §xxx BGB enstehen Ihnen folgende Kosten…Es sei denn Sie sind Moslem und fühlen sich eher dem islamischen/moslemischen Recht zugehörig, dann kommt morgen einer unserer Mitarbeiter vorbei und verpasst Ihnen 30 Stockhiebe auf die Fußsohlen.” Verfluchte Vorurteile.

Written by Will

Februar 8, 2008 um 11:35

Veröffentlicht in lebensuntauglich, religiös